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12 Gedanken zu „Das Stadion zum wackeln bringen“

  1. Da kann ma sehr gut erkennen, dass deutsche Tragwerkplaner ihre Kunst verstehen. Allerdings werden wir in Zukunft sowas in Deutschkand nicht mehr hinbekommen, weil unser Land mit Dummköpfen aus Islamistan geflutet wird. Die können außer stehlen, vergewaltigen, beten und schlägern gar nichts und kosten nur Geld. Niemand wird künftig Deutschland am Laufen halten. Gender“wissenschaftler“ und sonstige Laber“wissenschaftler“ können nämlich keine Ingenieurbauwerke errichten.

  2. Leider hat Fiek v. Achtern vollkommen recht. Dazu kommt, dass durch Vermischung mit minderwertigen älteren Genen hochwertige junge Neandertalergene (die Neandertaler hatten mehr im Hirn als heutige Menschen, wobei das Hirn des Neandertalers sich großteils in Deutschland und Japan durchsetzte und daher so anders aussieht als ein Negerhirn) sehr schnell verdrängt werden. Es bleiben längerfristig also keineswegs die Ausländer dumm, sondern auch die Mischlinge verdummen und ein paar verbleibende Kluge werden umgebracht.

  3. Medizin, Mathematik, Astronomie, Technik, Hygiene – das sind nur einige Bereiche, in denen sich bahnbrechende Erkenntnissen, Ideen und Erfindungen gemeinsam mit dem Islam ausbreiteten.

    Algorithmus“ – dieser mathematische Begriff ist nichts anderes als die lateinische Abwandlung des Namens eines der größten Mathematiker aller Zeiten: …Abu Dscha’far Muhammad ibn Musa al-Chwarizmi
    Auch die Bezeichnung „Algebra“ für einen grundlegenden Bereich der Mathematik geht auf den Titel eines Lehrbuchs von al-Chwarizmi zurück

    Nanu – Zahnbürsten? Ja: Die Zahnbürste hat einen Teil ihres Siegeszuges dem Islam zu verdanken – und zwar niemand anderem ..als dem Religionsstifter Mohammed höchstpersönlich

    Nein, Italien ist nicht die Heimat des Kaffees. Das kultivierte Kaffee-Trinken war eine Idee der Araber – die ersten Kaffeehäuser entstanden Anfang des 16. Jahrhunderts in Mekka

    Schon seit Urzeiten träumen Menschen vom Fliegen. Doch weder da Vinci noch Otto Lilienthal waren die Ersten, die sich an Praxisexperimenten versuchten. Der erste Mensch, dem ein mehr oder weniger erfolgreicher Gleitflug gelungen sein soll, ist Abbas Ibn Firnas – ein muslimischer Gelehrter. Nahe dem spanischen Cordoba soll er 875 mit einer Flügel-Konstruktion kurze Zeit erfolgreich abgehoben haben.

    DAS mein Lieber her Scholli… waren nur ein paar PAradebeispiele von denen Onkel Adolf allerdings wusste und schaust mal ins Geschichtsbuch, stellst schnell fest, wie seine Einstellung dementsprechend war.

    Problem ist nur, das Ihr Nazis, wie se heute alle sind, nur nichts mehr im Hirn haben. Ihr werdet es nie schaffen auf nur vor Eure Haustüre zu kommen.

    http://www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/wissen/Diese-Erfindungen-verdanken-wir-dem-Islam-article14363946.html

  4. Nicht in eigenen Erfindungen, sondern in der verlogenen Inanspruchnahme der Erfindungen nichtislamisacher Völker und Zivilisationen, ist der Islam ein wahrer Meister! Und wenn es anders wäre: Was ist in den letzten paar hundert Jahren aus dem mohamedanischem Weitfortistan gekommen? Außer Dummheit, Gewalt und primitives Gehabe nichts! Keinen einzigen Tropfen Öl würden die durch Inzest und Faulheit dumm gewordenen Scheichs aus dem Wüstenboden pumpen, wären da nicht westliche Ingenieure und Arbeitssklaven aus anderen Ländern.

    Zehn Erfindungen und Entdeckungen, die der Islam entgegen seiner eigenen Beteuerungen nie gemacht hat:

    Der Islam beherrscht die Kunst der Lüge wie keine andere Religion. Das Täuschen („Taqiya“) von Nichtmuslimen erkor er zu einer heiligen Pflicht. Sollte der Islam die Weltherrschaft errungen haben, wird er sämtliche Entdeckungen nichtislamischer Zivilisationen als die seinigen ausgeben. Dies geschieht in großem Maße bereits heute. Hier einige Beispiele, die – falls Sie sie noch nicht kannten – in ihrer Dreistigkeit erstaunen und zum Teil auch anwidern werden:

    Lüge 1. „ARABISCHE SCHRIFT IST ISLAMISCHE ERFINDUNG“

    Moslems behaupten, sie hätten das arabische Schrift entwickelt. Haben sie aber nicht: Die arabische Schrift hat ihren Ursprung in der Byblos-Schrift und der phönizischen Schrift. Die Form der Buchstaben und die Grundlagen für die weitere Schriftentwicklung wurden in der aramäischen Schrift gelegt.. In Saudi-Arabien heißt diese Schrift denn auch „indisches Alphabeth“),

    Lüge 2.“ ZAHL NULL WAR ISLAMISCHE GROSSENTDECKUNG“

    Sie behaupten, die Zahl Null entdeckt zu haben. Was aber ebenfalls eine islamische Lüge ist. In der Perser- (539–331 v. Chr.) und hauptsächlich der Seleukidenzeit (305–63 v. Chr.) gab es als Vorstufe der Zahl Null ein Fehlzeichen im Sexagesimalsystem der Babylonier, nämlich in sexagesimalen Zahlen an Stellen ohne Wert.

    Die Entdeckung geht auf indische Mathematiker zurück. Vermutlich beeinflusst durch das babylonische Sexagesimalsystem sowie Astronomie und Kalenderrechnung entstand zwischen 300 v. Chr. und 600 n. Chr. in Indien das dezimale Stellenwertsystem mit 0 und Zahlzeichen für 1, …, 9, welche offenbar aus eigenen Zahlzeichen, die es zu indischen Schriften gab, entstanden waren. Da in dezimalen Zahlen Stellen mit einem Lückenzeichen, d. h. dem Wert null, sehr viel häufiger auftreten als im babylonischen Sexagesimalsystem, wurde die Null für das dezimale Stellenwertsystem unentbehrlich, was für die Akzeptanz der Null als Zahl wohl förderlich gewesen sein dürfte.

    Lüge 3. „ERSTER MANN AUF DEM MOND WAR EIN MOSLEM“

    Neuerdings geht die Saga, sie hätten als erste Menschen den Mond erreicht – und bereits lange vor Kolumbus Amerika entdeckt. In Australien behaupten Imame, die Aborigines wären ursprünglich islamisch gewesen und hätten ihre Religion im Laufe der Zeit „vergessen“).

    Lüge 4. „ERSTE KURBELWELLE WAR ISLAMISCH“

    Die erste bekannte Maschine, bei der eine Drehbewegung mithilfe von Kurbelwelle und Pleuelstange in eine lineare Bewegung umgesetzt wurde, ist die römische Sägemühle von Hierapolis (3. Jahrhundert). (Ritti, Grewe, Kessener (2007), S. 161)

    Auch die erste Kurbelwelle wollen sie erfunden haben (haben aber Inder, Griechen und Römer tausend Jahre vor dem Islam erfunden (s.hier)).

    Lüge 5. „DESTILLATION WAR ISLAMISCHE ERFINDUNG“

    Auch die Erfindung der chemischen Destillation beanspruchen Moslems für sich. Die Methode der Trennung von Flüssigkeiten durch ihre unterschiedlichen Siedepunkte soll um das Jahr 800 durch Jabir ibn Hayyan, den führenden Wissenschaftler im Islam, entwickelt worden sein. Doch auch hier lügen Moslems: Denn bereits Jahrhunderte zuvor gab es – in Griechenland etwa – die ersten Destillationsmaschinen zur Destillation von Terpentin aus dem Jahre 425 v.Chr. – also über 1000 Jahre vor der Gründung des Islam. (Berichte des Historikers Herodot).

    Lüge 6. „WINDMÜHLEN WURDEN VON MOSLEMS ERFUNDEN“

    Auch sei die Windmühle zuerst von Moslems erfunden worden, und zwar im Jahre 634 n.Chr. für einen persischen Kalifen, der mit ihrer Hilfe Getreide mahlen und Wasser zu Bewässerungszwecken hinauftransportieren ließ. In Wirklichkeit waren Windmühlen bereits im zoroastrischen Persen in Gebrauch, selbst Griechenland benutzte sie längst vor dem aufkommen des Islam.

    Lüge 7. „ARCHITEKTONISCHE SPITZBÖGEN WURDEN VON MOSLEMS ERFUNDEN“

    Natürlich wollen Moslems den architektonisch so bedeutenden Spitzbogen erfunden haben – der jedoch durch die Römer und schon davor durch die Assyrer längst – und zwar mindestens seit 722 vor. Chr. – in Gebrauch war.

    Lüge 8. „MOSLEMS WAREN DIE ERSTEN MENSCHEN, DIE FLIEGEN KONNTEN“

    Auch das Fliegen als eine der edelsten Erfindungen überhaupt wollen Moslems entdeckt haben. Tausend Jahre vor den Gebrüdern Wright machte der muslimische Dichter, Astronom, Musiker und Ingenieur Abbas ibn Firnas verschiedene Versuche eine Flugmaschine zu konstruieren. Im Jahre 852 sprang er vom Minarett der Großen Moschee in Cordoba und benutzte dabei einen losen Mantel, verstärkt mit hölzernen Streben. Er hoffte wie ein Vogel zu gleiten. Tat dies aber nicht. Der internationale Flughafen von Bagdad und ein Krater auf dem Mond sind nach ihm benannt. Die Realität aber sieht auch hier wieder – für Moslems – sehr ernüchternd aus:
    Bezüglich des Fliegens waren da am Anfang die Drachen und diese waren chinesische Erfindungen. Sie datieren 3000 Jahre zurück und sie wurden aus Bambus und Seide gefertigt. Die früheste schriftliche Erwähnung des Drachenflugs geht auf etwa 200 Jahre v. Chr. zurück.
    Es wurden auch viele Versuche von Menschen unternommen mit Drachen zu fliegen. Der erste verzeichnete Versuch verlief sehr brutal. Im Jahre 550 n. Chr. besiegte Kaiser Kao Yang seine mächtigen Feinde, die Thopa und die Yuan Familien. Er befahl, dass die überlebenden Thopa und Yuan mit Flügeln aus Bambusmatten ausgestattet wurden und ließ sie vom Turm des Goldenen Phoenix werfen. Einer der Gefangenen überlebte, nachdem er 2.5 km geflogen war. Später ließ man diesen Überlebende mit dem Namen Yuan Huang-Thou zu Tode aushungern.

    Angesichts der oben erwähnten Informationen stellt sich die Frage, wie irgendjemand auch nur im Entferntesten die Erfindung der Fliegerei einem Muslim zuschreiben kann, der im 9. Jahrhundert von einer Moschee sprang?

    Lüge 9. „DAS BRETTSPIEL SCHACH IST EINE ISLAMISCHE ERFINDUNG“

    Selbstverständlich wollen Moslems auch das Königsspiel aller Spiele – Schach – erfunden haben. Doch diejenige Form von Schach, welche wir heute kennen, wurde überwiegend, obwohl nicht vollständig, in Persien von zoroastrischen Persern entwickelt wurde, noch vor der muslimisch-arabischen Invasion. Und britische Archäologen gruben im Juli 2002 in einem byzantinischen Palast in Südalbanien einen Schachfigur aus Elfenbein aus und bewiesen, dass Europäer viel früher Schach spielten ans bisher angenommen.

    Die neueste Entdeckung, welche bis in das 6. Jahrhundert zurück datiert, also 500 Jahre älter ist als alle anderen, scheint größtenteils ignoriert worden zu sein, um den Muslimen zu ermöglichen die Behauptung aufzustellen, dass sie die wahren Köpfe sind, welche Schach über Spanien im 10. Jahrhundert in den verblödeten Westen einführten ( Ancient chess history unearthed – BBC News, July 27, 2002). Ironischerweise ist Schach durch den Islam verboten, weil es von Mohammed verdammt wurde. Er verglich das Schach spielen mit dem Eintauchen der Hände in Schweinefleisch und Blut

    Quellen:

    “Buraida reported on the authority of his father that Allah’s Apostle (may peace be upon him) said: He who played chess is like one who dyed his hand with the flesh and blood of swine.” – Sahih Muslim 28:5612

    4. “Yahya related to me from Malik from Nafi from Abdullah ibn Umar that when he found one of his family playing dice he beat him and destroyed the dice. Yahya said that he heard Malik say, “There is no good in chess, and he disapproved of it.” Yahya said, “I heard him disapprove of playing it and other worthless games. He recited this ayat, ‘What is there after the truth except going the wrong way.’ ” (Sura l0 ayat 32).” – Al-Muwatta 52 2.7

    Lüge 10. „KAFFEE WURDE VON EINEM ISLAMISCHEN ZIEGENHIRT ENTDECKT“

    Auch den Kaffee wollen Moslems erfunden haben. Daran glauben Europäer bis heute immer noch („türkischer Kaffee/Mokka“). Doch auch diese Behauptung erweist sich als Lüge. Nach islamischer Legende hütete ein Araber namens Khalid eine Herde Ziegen im südlichen Äthiopien, als er eines Tages bemerkte, dass seine Ziegen munterer wirkten, wenn sie eine bestimmte Sorte Beeren gefressen hatten. Er kochte diese Beeren und machte so den ersten Kaffee. Das Getränk wurde danach erstmals in Yemen erwähnt, später in Mekka und in der Türkei, bis es schließlich 1645 Venedig erreichte. Ein Türke namens Pasqua Rosee eröffnete das erste Kaffeehaus in der Lombard Street in London.

    Die Wahrheit: Christen entdeckten den Kaffee als Muntermacher

    Das Kaffeetrinken der Araber begann etwa um 850 nach Christus als ein abessinischer Hirte namens Khalid seine Ziegenherde hütete und beobachtete, wie sie munterer wurden, wenn sie eine bestimmte Sorte Beeren fraßen. Khalid aß selbst einige Beeren, oder er kochte sie.

    Seine Frau, die die Wirkung der Beeren sah, drängte ihren Mann dieses Wissen den Mönchen des örtlichen Klosters anzuvertrauen, aber diese teilten seinen Enthusiasmus nicht. Sie sagten, es sei “Teufelszeug” und schmissen die Beeren ins Feuer. Sodann füllte sich der Raum mit dem wunderbaren Duft gerösteter Beeren und die anderen Mönche kamen, um die Quelle dieses Genusses zu erforschen.

    Wichtig ist, dass der Ziegenhirte Khalid, oder Kaldi hieß und aus Abessinien stammte. Die Abessinier waren hauptsächlich orthodoxe Christen, außerdem gibt es im Islam keine Klöster, sie sind im Gegenteil, sogar verboten. (Qur’an 57:027). Wenn die Legende wahr ist, dann wäre Khalid (oder Kaldi) kein Muslim sondern Christ gewesen.

    Nach Informationen des maronitischen Mönchs Antonius Faustus Naironus (1635 – 1707) weicht seine Geschichte etwas von der oben beschriebenen Legende ab. Demnach, so schreibt er in “De saluberrima potione Cahue, seu Cafe nuncupata discursus” (1671), hat ein Hirte in Abessinien sich beim Prior eines Klosters darüber beklagt, dass seine Herde nie schlafen könne. Zwei Mönche wurden zu dem Hirten geschickt, um herauszufinden, was die Tiere fraßen. Sie entdeckten die Kaffeepflanzen, brachten sie zum Kloster zurück, kochten ein Getränk daraus und konnten die ganze Nacht miteinander sprechen ohne müde zu werden.

    Epilog:
    Der Islam ist eine zivilisations- und kulturvernichtende Ideologie. Wo er sich ausbreitete, wurden (von wenigen Ausnahmen abgesehen) die ursprünglichen Kulturgüter und Artefakte, Tempel, Kirchen, Wats und ganze Städte dem Boden gleichgemacht. Nichts sollte die islamischen Nachfahren noch daran erinnern, dass dort, wo sie heute leben, dereinst eine Hochkultur existierte, die in vielen Fällen wesentlich weiterentwickelt war als der Islam. Zu dieser „Damnatio memoriae“ zählt auch die islamische (Un-)Sitte, sich der wissenschaftlichen und kulturellen Errungenschaften der besiegten und oft ausgelöschten Völker zu bemächtigen und diese als islamische Errungenschaften auszugeben.

    Doch auf keinem Gebiet, auch nicht auf dem der Philosophie, Mathematik, Algebra oder Medizin, vermochten islamische Gelehrte Entscheidendes zu entdecken. Es waren nicht islamische, sondern griechische und christliche Gelehrte, die (zugegebnermaßen oft zwangsislamisiert) die Schriften von Sokrates, Platon und Aristoteles ins Arabische übersetzen, aus dem sie im Mittelalter dann häufig wieder zurück ins Lateinische bzw., Griechische übersetzt wurde. Es waren auch keine islamischen, sondern griechische und babylonische Mathematiker, die die Algebra weiterentwickelten – wobei auch hier darauf hingewiesen werden muss, dass dieser mathematische Zweig bereits von indischen Mathematikern sehr gut durchdrungen war. Und auch die Superkanone, die den dreifachen und damals für unüberwindlichen Mauerwall von Konstantinopel zum Einsturz brachte, war keine islamische, sondern eine Erfindung eines christlichen Ungarns, der sie an die Türken verkaufte.

    Es bleibt nicht viel übrig von dem, was der Islam für sich beansprucht. Wie sollte dies auch sein bei einer Religion, die eigenständiges Denken mit dem Tode bedroht – und die umgekehrt die Täuschung des Gegners (Taqiya) zu einer heiligen Pflicht erkor? Und – um das ganze auf die Spitze zu treiben – ihren Gott als den „größten aller Listenschmiede“ verehrt?

    Sure 8:30
    „Und als diejenigen, die ungläubig sind, gegen dich Ränke schmiedeten, um dich festzusetzen oder zu töten oder zu vertreiben. Sie schmiedeten Ränke, und (auch) Allah schmiedete Ränke. Aber Allah ist der beste Ränkeschmied.“

  5. Wenn am Montagabend wieder Tausende „patriotische Europäer“ in Dresden gegen die „Islamisierung des Abendlandes“ auf die Straße gehen, dann steckt dahinter nicht nur Ressentiment und Angst, sondern auch Unwissen.

    Zum Glück ist unser mitteleuropäischer Kulturkreis schon vor Jahrhunderten in den Genuss von islamischen Einflüssen gekommen.

    Rückt ein Redner am Montagabend in Dresden seine Brille zurecht, dann hat er eine arabische Erfindung in den Fingern. Spielt wieder ein einsamer Barde rechte Protestsongs, dann vielleicht auf einem ursprünglich arabischen Instrument – der Gitarre. Und auf den Transparenten werden die angeblichen Zahlen des Schreckens in arabischen Ziffern geschrieben sein.

    Die Huffington Post nennt Ihnen acht Dinge, die wir den großen muslimischen Zivilisationen zu verdanken haben.

    1. Das Ziffernsystem

    Man sagt, die Deutschen seien ein Volk der Ingenieure. Doch was wären Ingenieure ohne Zahlen? Unser heutiges Ziffernsystem von 1 bis 9 geht auf das „Haus des Wissens“ in Bagdad zurück. Dort ist es vermutlich im neunten Jahrhundert nach Christus entstanden.

    Nach Europa kamen die Zahlen spätestens im zwölften Jahrhundert, als der Brite Robert of Chester die Schriften des Gelehrten Al-Chwarismi übersetzte. Al-Chwarismi gilt übrigens als Namensgeber des Algorithmus und Entwickler der modernen der Algebra. Noch so eine Erfindung aus der muslimischen Welt.

    2. Die Zahnbürste

    Der Islam war die erste Weltreligion, in der auf Körperhygiene größten Wert gelegt wurde. Im Koran etwa gibt es Anweisungen für rituelle Waschungen. Kaum verwunderlich, dass auch die Zahnpflege mit dem Islam populär wurde. Zwar sollen schon die Ägypter auf Zweigen des „Zahnbürstenbaums“ gekaut haben.

    Einem breiten Publikum wurden die „Miswak“ genannten Zweige jedoch erst bekannt, als der Prophet Mohammed sie regelmäßig zur Mundhygiene nutzte. Im Koran findet sich zwar kein Hinweis auf die Miswak-Zeige, wohl aber in vielen Schriften von muslimischen Gelehrten.

    3. Marschkapellen

    Die militärischen Marschkapellen gehen auf die osmanischen Mehterhane zurück. Dabei handelte es sich um Musikgruppen, die während der gesamten Schlacht spielten und erst beim Rückzug oder zum Ende der Schlacht schwiegen.

    Sie sollen zur Zeit der Türkenkriege auf die europäischen Soldaten einen großen Eindruck gemacht haben – woraufhin sie das Prinzip für sich adaptierten.

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    Wenn am Montagabend wieder Tausende „patriotische Europäer“ in Dresden gegen die „Islamisierung des Abendlandes“ auf die Straße gehen, dann steckt dahinter nicht nur Ressentiment und Angst, sondern auch Unwissen.

    Zum Glück ist unser mitteleuropäischer Kulturkreis schon vor Jahrhunderten in den Genuss von islamischen Einflüssen gekommen.

    Rückt ein Redner am Montagabend in Dresden seine Brille zurecht, dann hat er eine arabische Erfindung in den Fingern. Spielt wieder ein einsamer Barde rechte Protestsongs, dann vielleicht auf einem ursprünglich arabischen Instrument – der Gitarre. Und auf den Transparenten werden die angeblichen Zahlen des Schreckens in arabischen Ziffern geschrieben sein.

    Die Huffington Post nennt Ihnen acht Dinge, die wir den großen muslimischen Zivilisationen zu verdanken haben.

    1. Das Ziffernsystem

    Man sagt, die Deutschen seien ein Volk der Ingenieure. Doch was wären Ingenieure ohne Zahlen? Unser heutiges Ziffernsystem von 1 bis 9 geht auf das „Haus des Wissens“ in Bagdad zurück. Dort ist es vermutlich im neunten Jahrhundert nach Christus entstanden.

    Nach Europa kamen die Zahlen spätestens im zwölften Jahrhundert, als der Brite Robert of Chester die Schriften des Gelehrten Al-Chwarismi übersetzte. Al-Chwarismi gilt übrigens als Namensgeber des Algorithmus und Entwickler der modernen der Algebra. Noch so eine Erfindung aus der muslimischen Welt.

    2. Die Zahnbürste

    Der Islam war die erste Weltreligion, in der auf Körperhygiene größten Wert gelegt wurde. Im Koran etwa gibt es Anweisungen für rituelle Waschungen. Kaum verwunderlich, dass auch die Zahnpflege mit dem Islam populär wurde. Zwar sollen schon die Ägypter auf Zweigen des „Zahnbürstenbaums“ gekaut haben.

    Einem breiten Publikum wurden die „Miswak“ genannten Zweige jedoch erst bekannt, als der Prophet Mohammed sie regelmäßig zur Mundhygiene nutzte. Im Koran findet sich zwar kein Hinweis auf die Miswak-Zeige, wohl aber in vielen Schriften von muslimischen Gelehrten.

    3. Marschkapellen

    Die militärischen Marschkapellen gehen auf die osmanischen Mehterhane zurück. Dabei handelte es sich um Musikgruppen, die während der gesamten Schlacht spielten und erst beim Rückzug oder zum Ende der Schlacht schwiegen.

    Sie sollen zur Zeit der Türkenkriege auf die europäischen Soldaten einen großen Eindruck gemacht haben – woraufhin sie das Prinzip für sich adaptierten.

    Video: Unterhaltsam und aufschlussreich: Diese Grafiken lassen Pegida ziemlich blöd aussehen

    4. Die Gitarre

    Die Gitarre, so wie wir sie heute kennen, stammt von der arabischen Oud ab, einer Laute mit abgeknicktem Hals. Sie fand im Mittelalter den Weg ins damals muslimische Südspanien, wo sie im andalusischen Arabisch „qitara“ genannt wurde.

    Ein Musiklehrer soll sie angeblich im neunten Jahrhundert an den Hof des Umayyaden-Herrschers Abdel Rahman II. gebracht haben. Die moderne Gitarre entwickelte sich zwar aus vielerlei Einflüssen, die arabische Laute gilt aber als ihre wichtigste Vorgängerin.

    5. Lupe/Brille

    Nicht nur die Mathematik wurde in der arabischen Welt revolutioniert, sondern auch die Optik. Der aus Basra stammende Gelehrte Alhazen (Abu al-Hasan) war der erste, der die Funktionsweise des Auges erfasste.

    Er führte Experimente mit reflektierenden Materialien durch und wies nach, dass das Auge die Umgebung nicht mit „Sehstrahlen“ abtastet, so wie es Wissenschaftler bis dahin geglaubt haben. Außerdem entdeckte er, dass gewölbte Glasoberflächen zur Vergrößerung von Dingen dienen können.

    Seine „Lesesteine“ aus Glas waren die ersten Lupen. Daraus entwickelte sich später die Brille. Darüber hinaus verfasste Alhazen wichtige wissenschaftliche Texte zur Astronomie und zur Meteorologie.

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    Zum Glück ist unser mitteleuropäischer Kulturkreis schon vor Jahrhunderten in den Genuss von islamischen Einflüssen gekommen.

    Rückt ein Redner am Montagabend in Dresden seine Brille zurecht, dann hat er eine arabische Erfindung in den Fingern. Spielt wieder ein einsamer Barde rechte Protestsongs, dann vielleicht auf einem ursprünglich arabischen Instrument – der Gitarre. Und auf den Transparenten werden die angeblichen Zahlen des Schreckens in arabischen Ziffern geschrieben sein.

    Die Huffington Post nennt Ihnen acht Dinge, die wir den großen muslimischen Zivilisationen zu verdanken haben.

    1. Das Ziffernsystem

    Man sagt, die Deutschen seien ein Volk der Ingenieure. Doch was wären Ingenieure ohne Zahlen? Unser heutiges Ziffernsystem von 1 bis 9 geht auf das „Haus des Wissens“ in Bagdad zurück. Dort ist es vermutlich im neunten Jahrhundert nach Christus entstanden.

    Nach Europa kamen die Zahlen spätestens im zwölften Jahrhundert, als der Brite Robert of Chester die Schriften des Gelehrten Al-Chwarismi übersetzte. Al-Chwarismi gilt übrigens als Namensgeber des Algorithmus und Entwickler der modernen der Algebra. Noch so eine Erfindung aus der muslimischen Welt.

    2. Die Zahnbürste

    Der Islam war die erste Weltreligion, in der auf Körperhygiene größten Wert gelegt wurde. Im Koran etwa gibt es Anweisungen für rituelle Waschungen. Kaum verwunderlich, dass auch die Zahnpflege mit dem Islam populär wurde. Zwar sollen schon die Ägypter auf Zweigen des „Zahnbürstenbaums“ gekaut haben.

    Einem breiten Publikum wurden die „Miswak“ genannten Zweige jedoch erst bekannt, als der Prophet Mohammed sie regelmäßig zur Mundhygiene nutzte. Im Koran findet sich zwar kein Hinweis auf die Miswak-Zeige, wohl aber in vielen Schriften von muslimischen Gelehrten.

    3. Marschkapellen

    Die militärischen Marschkapellen gehen auf die osmanischen Mehterhane zurück. Dabei handelte es sich um Musikgruppen, die während der gesamten Schlacht spielten und erst beim Rückzug oder zum Ende der Schlacht schwiegen.

    Sie sollen zur Zeit der Türkenkriege auf die europäischen Soldaten einen großen Eindruck gemacht haben – woraufhin sie das Prinzip für sich adaptierten.

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    4. Die Gitarre

    Die Gitarre, so wie wir sie heute kennen, stammt von der arabischen Oud ab, einer Laute mit abgeknicktem Hals. Sie fand im Mittelalter den Weg ins damals muslimische Südspanien, wo sie im andalusischen Arabisch „qitara“ genannt wurde.

    Ein Musiklehrer soll sie angeblich im neunten Jahrhundert an den Hof des Umayyaden-Herrschers Abdel Rahman II. gebracht haben. Die moderne Gitarre entwickelte sich zwar aus vielerlei Einflüssen, die arabische Laute gilt aber als ihre wichtigste Vorgängerin.

    5. Lupe/Brille

    Nicht nur die Mathematik wurde in der arabischen Welt revolutioniert, sondern auch die Optik. Der aus Basra stammende Gelehrte Alhazen (Abu al-Hasan) war der erste, der die Funktionsweise des Auges erfasste.

    Er führte Experimente mit reflektierenden Materialien durch und wies nach, dass das Auge die Umgebung nicht mit „Sehstrahlen“ abtastet, so wie es Wissenschaftler bis dahin geglaubt haben. Außerdem entdeckte er, dass gewölbte Glasoberflächen zur Vergrößerung von Dingen dienen können.

    Seine „Lesesteine“ aus Glas waren die ersten Lupen. Daraus entwickelte sich später die Brille. Darüber hinaus verfasste Alhazen wichtige wissenschaftliche Texte zur Astronomie und zur Meteorologie.

    Lesen Sie auch: 8 Ansagen an die Islamhasser in Deutschland und deren naive Anhänger

    6. Kaffee

    Der wohl bekannteste Exportartikel aus der muslimischen Welt ist Kaffee. Ursprünglich stammte Kaffee zwar aus Äthiopien, fand aber rasch den Weg über das Rote Meer auf die arabische Halbinsel und wurde dort populär.

    Ein osmanischer Kaufmann soll den Bohnentrank im 17. Jahrhundert nach London gebracht haben. In Venedig gab es schon 1645 das erste Kaffeehaus, nach dem Rückzug der Türken 1683 aus Österreich wurde das Getränk auch in Deutschland populär. Der Legende nach sollen die Soldaten des Sultans säckeweise Kaffee zurückgelassen haben.

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    Wenn am Montagabend wieder Tausende „patriotische Europäer“ in Dresden gegen die „Islamisierung des Abendlandes“ auf die Straße gehen, dann steckt dahinter nicht nur Ressentiment und Angst, sondern auch Unwissen.

    Zum Glück ist unser mitteleuropäischer Kulturkreis schon vor Jahrhunderten in den Genuss von islamischen Einflüssen gekommen.

    Rückt ein Redner am Montagabend in Dresden seine Brille zurecht, dann hat er eine arabische Erfindung in den Fingern. Spielt wieder ein einsamer Barde rechte Protestsongs, dann vielleicht auf einem ursprünglich arabischen Instrument – der Gitarre. Und auf den Transparenten werden die angeblichen Zahlen des Schreckens in arabischen Ziffern geschrieben sein.

    Die Huffington Post nennt Ihnen acht Dinge, die wir den großen muslimischen Zivilisationen zu verdanken haben.

    1. Das Ziffernsystem

    Man sagt, die Deutschen seien ein Volk der Ingenieure. Doch was wären Ingenieure ohne Zahlen? Unser heutiges Ziffernsystem von 1 bis 9 geht auf das „Haus des Wissens“ in Bagdad zurück. Dort ist es vermutlich im neunten Jahrhundert nach Christus entstanden.

    Nach Europa kamen die Zahlen spätestens im zwölften Jahrhundert, als der Brite Robert of Chester die Schriften des Gelehrten Al-Chwarismi übersetzte. Al-Chwarismi gilt übrigens als Namensgeber des Algorithmus und Entwickler der modernen der Algebra. Noch so eine Erfindung aus der muslimischen Welt.

    2. Die Zahnbürste

    Der Islam war die erste Weltreligion, in der auf Körperhygiene größten Wert gelegt wurde. Im Koran etwa gibt es Anweisungen für rituelle Waschungen. Kaum verwunderlich, dass auch die Zahnpflege mit dem Islam populär wurde. Zwar sollen schon die Ägypter auf Zweigen des „Zahnbürstenbaums“ gekaut haben.

    Einem breiten Publikum wurden die „Miswak“ genannten Zweige jedoch erst bekannt, als der Prophet Mohammed sie regelmäßig zur Mundhygiene nutzte. Im Koran findet sich zwar kein Hinweis auf die Miswak-Zeige, wohl aber in vielen Schriften von muslimischen Gelehrten.

    3. Marschkapellen

    Die militärischen Marschkapellen gehen auf die osmanischen Mehterhane zurück. Dabei handelte es sich um Musikgruppen, die während der gesamten Schlacht spielten und erst beim Rückzug oder zum Ende der Schlacht schwiegen.

    Sie sollen zur Zeit der Türkenkriege auf die europäischen Soldaten einen großen Eindruck gemacht haben – woraufhin sie das Prinzip für sich adaptierten.

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    4. Die Gitarre

    Die Gitarre, so wie wir sie heute kennen, stammt von der arabischen Oud ab, einer Laute mit abgeknicktem Hals. Sie fand im Mittelalter den Weg ins damals muslimische Südspanien, wo sie im andalusischen Arabisch „qitara“ genannt wurde.

    Ein Musiklehrer soll sie angeblich im neunten Jahrhundert an den Hof des Umayyaden-Herrschers Abdel Rahman II. gebracht haben. Die moderne Gitarre entwickelte sich zwar aus vielerlei Einflüssen, die arabische Laute gilt aber als ihre wichtigste Vorgängerin.

    5. Lupe/Brille

    Nicht nur die Mathematik wurde in der arabischen Welt revolutioniert, sondern auch die Optik. Der aus Basra stammende Gelehrte Alhazen (Abu al-Hasan) war der erste, der die Funktionsweise des Auges erfasste.

    Er führte Experimente mit reflektierenden Materialien durch und wies nach, dass das Auge die Umgebung nicht mit „Sehstrahlen“ abtastet, so wie es Wissenschaftler bis dahin geglaubt haben. Außerdem entdeckte er, dass gewölbte Glasoberflächen zur Vergrößerung von Dingen dienen können.

    Seine „Lesesteine“ aus Glas waren die ersten Lupen. Daraus entwickelte sich später die Brille. Darüber hinaus verfasste Alhazen wichtige wissenschaftliche Texte zur Astronomie und zur Meteorologie.

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    6. Kaffee

    Der wohl bekannteste Exportartikel aus der muslimischen Welt ist Kaffee. Ursprünglich stammte Kaffee zwar aus Äthiopien, fand aber rasch den Weg über das Rote Meer auf die arabische Halbinsel und wurde dort populär.

    Ein osmanischer Kaufmann soll den Bohnentrank im 17. Jahrhundert nach London gebracht haben. In Venedig gab es schon 1645 das erste Kaffeehaus, nach dem Rückzug der Türken 1683 aus Österreich wurde das Getränk auch in Deutschland populär. Der Legende nach sollen die Soldaten des Sultans säckeweise Kaffee zurückgelassen haben.

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    7. Krankenhäuser

    Das erste moderne Krankenhaus mit Pflegern und einem Ausbildungsbetrieb stand in Kairo. Im Ahmed Ibn Tulun-Krankenhaus (benannt nach dem Begründer der Tuluniden-Dynastie), das im Jahr 872 gegründet wurde, erhielten alle Patienten eine kostenlose Krankenversorgung – eine muslimische Tradition, die durch die Erfindung des Krankenhauses institutionalisiert wurde.

    Etwas einfachere Krankenhäuser gab es zuvor schon in Bagdad. Aber das Kairoer Modell stand später Pate für Hospitäler rund um den Globus.

    8. Chirurgie

    Der in Andalusien geborene Arzt Albucasis (Abu al-Kasim) gilt als einer der bedeutendsten Mediziner des Mittelalters. In einem mehr als 30 Bände umfassenden Gesamtwerk beschrieb der arabische Wissenschaftler schon im zehnten Jahrhundert, wie wichtig eine positive Patient-Arzt-Beziehung ist und plädierte für eine klassenlose medizinische Behandlung, die für alle Menschen gleich ist.

    Ferner erfand er Methoden zur chirurgischen Behandlung von Erkrankungen der Harnröhre, des Ohrs und der Speiseröhre und beschrieb als erster eine Eileiterschwangerschaft. Sein Einfluss war derart groß, dass er noch im 16. Jahrhundert von bedeutenden europäischen Medizinern zitiert wurde. Seine Ideen prägten die moderne Chirurgie.

    MR MARC ANDREE SCHNEIDER !

  7. Jetzt kommt arschfick von anal mit seinen VErschwörungstheorie!
    Nicht ein bisschen Fundament haben deine billilge Aussagen!

    KOmm doch mit deinen Chemtrails und Illuminatischeiss wieder an. Keine geschichtliche Allgemeinbildung der arme.

    Europa konnte entdeckt und kulturell durchdrungen werden, als die arabischen Eroberungen die antike Mittelmeerwelt zerstört hatten. Die Muslime vermittelten den Christen die Errungenschaften antiker und orientalischer Gelehrsamkeit.

    Einleitung

    Sieben Kriegsgefangene waren die ersten Muslime in Deutschland. Der König von Asturien hatte sie bei seinem Überfall auf Lissabon erbeutet und im Jahr 798 zusammen mit ihren Rüstungen und Maultieren als Freundschaftsgabe an Karl den Großen nach Aachen geschickt. Mit ihnen begann noch keine Geschichte des Islams in Deutschland, da sich die Spur der Zwangsmigranten gleich wieder verloren hat. Sonst hielten sich Muslime, wenn sie als Gesandte oder politische Unterhändler an die Höfe der Karolinger kamen, als Reisende nur kurz an Orten wie Paderborn auf. Größeren Eindruck als sie selbst machte der Elefant, den Harun ar-Raschid im Jahr 802 zu Karl dem Großen bringen ließ. Der Kalif von Bagdad hatte das exotische Tier nach dem Onkel des Propheten und Begründer seiner eigenen Dynastie Abu Abass genannt. Kaum ein Franke wird diese Zusammenhänge begriffen haben, aber der Repräsentant einer fremden und fernen Kultur konnte das Ansehen und den Schrecken des Kaisers erheblich steigern. Karl nahm jedenfalls den Elefanten auf seinen Kriegszügen mit. Aber bevor sein Heer im Jahr 810 auf die Dänen stieß, verendete Abu Abass an der Lippe.

    Nur eine große Gruppe von muslimischen Zuwanderern hätte den Franken und später den Deutschen die Lösung des Integrationsproblems abverlangt. Doch dazu ist es im Mittelalter nie gekommen. Der kulturellen oder gar ethnischen Verflechtung stand schon entgegen, dass Berbern, Arabern oder auch Syrern ein Leben unter den klimatischen Verhältnissen im Norden der Pyrenäen und der Alpen kaum anziehend erschien. Noch wichtiger waren religiöse Vorbehalte gegen eine Migration. Erfahrungen, die der Prophet Mohammed selbst und seine ersten Anhänger gemacht hatten, begründeten das Verbot für Muslime, unter Herrschern einer anderen Religion zu leben. Wo sie auf Reisen christliche Länder passieren mussten, sollten sie diese rasch wieder verlassen, um der Gefahr des Glaubensabfalls auszuweichen. Schwer zu lösen, war die Frage, wie sich Muslime verhalten sollten, die von fremden Mächten unterworfen worden waren. Darüber stritten die Rechtsgelehrten, wenngleich es immer empfehlenswert war, den Ländern der Ungläubigen den Rücken zu kehren.

    Ein kultureller Ausgleich, eine Anpassung der Lebensverhältnisse oder gar eine gemeinsame Fortentwicklung der je eigenen Erfahrungen und Errungenschaften waren also Muslimen und Christen nur dort möglich, wo die Gläubigen des Korans die Herrschaft errungen und am besten auch bewahrt hatten. Hierin unterscheidet sich die muslimisch-christliche Symbiose grundlegend vom Zusammenleben der Juden mit Christen oder Muslimen, weil Juden überall in der Minderheit und politisch abhängig waren. Militärische Eroberungen durch orientalische Verbände richteten sich in Europa gegen christianisierte Reiche, Regionen und Bevölkerungen. Gewalt und Unterwerfungen, die teilweise als Fremdherrschaft empfunden und nach Jahrhunderten wieder beseitigt wurden, bildeten die Voraussetzungen für kulturelle Austauschprozesse, von denen Europa bis heute zehrt.

    Expansion in Richtung Europa

    Schon unmittelbar nach Mohammeds Tod im Jahr 632 waren seine Stellvertreter, die Kalifen, von der Arabischen Halbinsel aus nach Osten und in den Raum des Mittelmeeres vorgestoßen. Ihre Kämpfer eroberten Damaskus, Jerusalem, Antiochien und Ägypten, verfehlten jedoch die ersehnte Einnahme Konstantinopels, der Kaiserstadt am Bosporus, in den Jahren 674/678 zum ersten Mal. Andere muslimische Heerführer setzten bei Gibraltar nach Europa über (im Jahr 711) und gewannen das christliche Reich der Westgoten fast ganz bis zu den Pyrenäen.

    Als der byzantinische Kaiser mit bulgarischer Hilfe in einer zweiten, entscheidenden Abwehrschlacht vor Konstantinopel siegte (717/718), hatte sich auch im Westen, in Asturien, eine winzige politische Herrschaft ausgebildet, die den Christen erlaubte, zur Rückeroberung ihrer Heimat von den fremdgläubigen Invasoren anzusetzen (716). Die Reconquista sollte aber noch jahrhundertelang dauern und erst im Jahr 1492 zu ihrem Abschluss gelangen. Im Mittelalter blieben die Muslime schon deshalb stets ein Teil Europas, ohne freilich ins Herz des Kontinents vorzustoßen. Man darf indes bezweifeln, dass sie dies jemals ernsthaft beabsichtigt und davon geträumt hatten, die grüne Fahne des Propheten am Rhein flattern zu sehen. Auch der zum Mythos gewordene Sieg des Franken Karl Martell bei Tours und Poitiers im Jahr 732 über die Sarazenen (muslimische Stämme im Mittelmeerraum) war in diesem Sinne keine Entscheidungsschlacht gewesen. Umgekehrt hatte es selbst ein Herrscher wie Karl der Große nicht vermocht, gegen die Muslime auf der Iberischen Halbinsel bedeutende Landgewinne zu erzielen.

    Erhebliche Zeit nach Spanien war auch Sizilien unter die Herrschaft des Islams geraten. Von Nordafrika aus eroberte eine arabische Dynastie bis 902 die ganze Insel. Die Muslime griffen sogar Rom an, plünderten den Vatikan und zerstörten St. Paul vor den Mauern. Papst Leo IV. (847-855) musste sich zum Schutz der Stadt als Kriegsherr betätigen. Er segnete eine Flotte, welche die Angreifer tatsächlich zerstreute, und ließ die „Leostadt“ mit dem Petrusgrab durch eine Festung schützen. In Resten steht die „leoninische Mauer“ noch heute. Besonders den Anstrengungen mehrerer Könige aus dem Stamm des großen Karl ist es zuzuschreiben, dass die Sarazenen nicht ganz Unteritalien einnahmen.

    Etwas anders als im Westen und Süden Europas war es im Osten. An der Wolga nahmen die Bulgaren den Islam an (921/922) und bildeten ein Reich, das wegen seiner handelspolitischen Lage von Bedeutung war. Seine Ausstrahlung in die Nachbarschaft langte aber nicht aus zur Konversion der dort lebenden „heidnischen“ Rus, die sich stattdessen für das Christentum orthodoxer Prägung entschieden haben.

    Im hohen Mittelalter schien der Islam allenthalben zurückzuweichen. Aus Sizilien verdrängten die Normannen und endgültig der Stauferkaiser Friedrich II. die Sarazenen. In Spanien wurden die Muslime nach 1212 auf das Sultanat Granada eingeschränkt, und Städte und Reich der Wolgabulgaren unterwarfen die Mongolen 1236/1237.

    Gegenbewegungen aus Asien kehrten den Trend aber um. Nach der Eroberung Jerusalems 1244 durch muslimische Mächte brachte der Sultan der Mamluken aus Ägypten den Mongolen an der „Goliathsquelle“ (zwischen Jerusalem und Nablus) eine entscheidende Niederlage bei; der Khan der „Goldenen Horde“, dem der größte Teil der Rus folgte, konvertierte bald darauf ebenso zum Islam (1257/66) wie das Ilchanat, die andere mongolische Herrschaft in Vorderasien (1295/1304). Der Einflussbereich der Muslime wurde bis über den Dnjepr hinaus vorgeschoben.

    Noch einschneidender waren freilich Ausgriffe und Eroberungen der türkischen Osmanen in Byzanz und auf dem Balkan seit 1354 bis zum Fall der Hauptstadt Konstantinopel selbst (1453). Am Ende des Mittelalters liefen christlich-muslimische Siedlungsgrenzen immer noch durch Europa, wenn auch an anderen Orten als zuvor.

    Europa entdeckt sich selbst

    Obgleich sich die Muslime nur an den Peripherien des Kontinents festsetzen konnten, haben sie die Geschichte Europas nachhaltig beeinflusst. Durch ihre Eroberungen des vormals christlichen Nordafrikas, Persiens unter den Sassaniden und des Kaiserreichs von Byzanz in dessen asiatischen Provinzen hatten sie die antike Einheit der Mittelmeerwelt zerstört und Europa auf sich selbst verwiesen: Jetzt erst, im Mittelalter seit dem 8. Jahrhundert, entdeckte Europa sich selbst, vor allem, indem sich von Süden nach Norden die Kirche und nach dem Vorbild des Kaisers Konstantin des Großen das christliche Königtum verbreitete. Mit der Besiedlung Islands und teilweise sogar Grönlands, der Errichtung von Monarchien in Skandinavien und der Konversion der Litauer als letztem großen Volk Nordeuropas zum Glauben an den Gekreuzigten (1253/1386) waren die Expansionsmöglichkeiten aber erschöpft, zumal man sich bis ins 15. Jahrhundert kaum zu weiten Fahrten auf den Atlantik hinaus traute.

    Den Muslimen hingegen war es gelungen, mit ihren frühen Eroberungen in der Levante die Wasserstraßen zwischen Mittelmeer und Indischem Ozean und teilweise auch den Zugang zu den asiatischen Seidenstraßen unter ihre Kontrolle zu bringen. Nicht nur für den Handel zwischen Okzident und Orient, sondern vor allem für den Kulturtransfer aus Persien, Indien und China besetzten sie im Mittelalter die Schlüsselposition. Lediglich zwischen dem frühen 13. und der Mitte des 14. Jahrhunderts waren die lateinischen Christen aus Westeuropa in der Lage, eigene Direktkontakte bis nach China zu pflegen. Ermöglicht hatten dies der Wagemut italienischer Kaufleute, die Eroberung des byzantinischen Reiches durch lateinische Kreuzzügler (1204) und die etwa gleichzeitige Gründung des mongolischen Großreiches durch Dschingis Khan. In den Zeiten der Großen Pest (vor allem von 1347 bis 1354) endete die Geschichte eines Weltsystems, das erstmals die kulturellen Inseln von Nordwesteuropa bis zum Fernen Osten miteinander verbunden hatte.

    Einfluss des Islams

    In Wissenschaft und Publizistik wird heute viel darüber gestritten, wo die Anfänge Europas zu suchen sind. Viele finden sie in der Antike und besonders bei der Freiheit und Demokratie der Griechen, andere aber erst im Mittelalter. Für diese Auffassung spricht die Verlagerung des historischen Kraftfeldes vom Saum des Mittelmeeres nach Norden, zu welcher der Islam mit seiner dynamischen Expansion entscheidend beigetragen hat. Über die Kontinentalisierung Europas geht aber die Funktion der Muslime als Geburtshelfer unseres Lebensraumes weit hinaus. Denn der Islam hat gerade von seiner vermeintlichen Randposition her die Geschichte Europas tiefgreifend beeinflusst. Entscheidend dafür waren die arabischen Eroberungen des 7. und 8. Jahrhunderts gewesen. Mit dem „islamischen Reich“ war eine riesige Zone für die Verbreitung von Gütern, Ideen und Techniken entstanden, die von China und Indien bis nach England reichte. Die Begegnung von Völkern, Kulturen und Religionen, nicht zuletzt des Islams mit Christentum und Judentum, haben Innovationen und Erfindungen von höchst nachhaltiger Wirkung angeregt.

    Agrarische Gesellschaften profitierten dabei zunächst durch Verbreitung neuer Kulturpflanzen. So haben die arabischen Ausgriffe nach Osten dem Mittelmeerraum unter anderem aus Indien Reis, Zuckerrohr, Zitrusfrüchte und Baumwolle, aus Persien Auberginen und Artischocken, wohl auch den Spinat, eingebracht. Sie erreichten Europa über Spanien meist im 10., wenn nicht durch die Kreuzzügler aus der Levante erst im 12. Jahrhundert (Aprikosen). Was in Monsungebieten üppig gedeiht, muss anderswo künstlich bewässert werden, so dass die neuen Pflanzen auch zum technologischen take off beitrugen. Im muslimischen Spanien setzte sich die syrische Irrigation so erfolgreich durch, dass man geradezu von einer „Schöpfradrevolution“ spricht. Die Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität verschaffte Handel und Städtewesen Aufschwung und Wohlstand. Kein Wunder, dass bald auch die Christen die neue Technik übernahmen und nach Verdrängung der Muslime beibehielten.

    Viel einschneidender noch als die Bereicherung des Speisezettels war die Verbreitung des Papiers, das wiederum die Araber durch ihre kriegerischen Begegnungen mit den Chinesen im 7. Jahrhundert kennengelernt und im Kalifat (Bagdad 794) auf Kosten des Papyrus eingeführt hatten. In Europa verdrängte es das Pergament, das für eine Massenproduktion von Schriftgut viel zu teuer war. Über Nordafrika wurde der neue Beschreibstoff nach Andalusien und Sizilien vermittelt.

    Für die Papierherstellung blieben die Christen auf die muslimischen Experten angewiesen. In Italien etablierten sich eher im Norden Zentren der Herstellung und des Exports von Papier (Genua, Bologna), während Papiermühlen jenseits der Alpen erst später bezeugt sind (1338 im französischen Troyes, 1390 in Nürnberg, 1494 im englischen Stevenage). Durch Verwendung des Papiers multiplizierten sich die Adressaten von Verwaltung und Politik, Recht, Wissenschaft und Kultur um ein Vielfaches: „Mehr als Könige und Kriege veränderte es das menschliche Leben und trug dazu bei, Europa von einer mündlichen zu einer schriftlichen Kultur zu machen.“ (R.I. Burns)

    Entfaltung einer freien Wissenschaft und Philosophie

    Zusammen mit den Pflanzen und den Technologien hatte die Araber aus dem Osten ein Strom wissenschaftlicher Literatur erreicht. Chinesische Werke waren zwar nicht darunter, dafür aber die reiche Überlieferung Indiens und Persiens, während die Eroberung byzantinischer Städte und Klöster den Muslimen auch Zugang zur antiken Naturwissenschaft und Philosophie der Griechen verschaffte. Angereichert durch die Kommentare und Ergänzungen der Araber floss das gelehrte Wissen aus dem Orient bis zum hohen Mittelalter auch Unteritalien und Spanien zu, wo es adaptiert und weiter bearbeitet wurde. Im Osten wie im Westen entstanden, wenngleich zeitlich versetzt, regelrechte Übersetzerkreise, welche die fremdsprachigen Abhandlungen den neuen Lesern im Arabischen, Kastilischen/Katalanischen und Lateinischen besser zugänglich machten.

    In Bagdad erwarb sich besonders der Kalif al-Mamun (813-833) Verdienste um die Sammlung und Übersetzung griechischer und persischer Werke. Für ihn war unter anderem der wohl aus Persien stammende al-Khwarizmi tätig, der sich von der Mathematik der Inder inspirieren ließ. Mit einem seiner Werke begründete al-Khwarizmi die Algebra, während er in einer anderen Schrift den Gebrauch der indischen – später arabisch genannten – Zahlen und die grundlegenden arithmetischen Operationen lehrte. Das zweite Buch fand zwar nicht das Interesse seiner arabischen Zeitgenossen und ist im Original verloren. Beide Abhandlungen wurden jedoch während des 12. Jahrhunderts in Spanien ins Lateinische übersetzt. Der verballhornte Autorname in der lateinischen Fassung von al-Khwarizmis Buch über die indischen Zahlen „Algoritmi de numero Indorum“ wurde bis heute zum mathematischen Terminus technicus „Algorithmus“.

    Von besonders großer praktischer Bedeutung war ein drittes Werk mit astronomischen Tafeln, das die Berechnung der Himmelskörper erlaubt. Es beruhte auf einer Urschrift in Sanskrit, doch berücksichtigte der Gelehrte von Bagdad auch griechische und persische Überlieferungen. Schon in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts benutzten und bearbeiteten arabische Mathematiker am Kalifenhof von Cordoba al-Khwarizmis Tafelwerk, das in dieser Form auch in Spanien von lateinischen Gelehrten übersetzt wurde. Nur die so im 12. Jahrhundert entstandenen Versionen in der westlichen Wissenschaftssprache, nicht aber die arabischen Originale, sind überliefert.

    Unter den fremden Einflüssen, welche die Kultur der islamisierten Araber prägten, blieben die griechischen hinter denen aus dem mittleren Orient kaum zurück, zumindest in der Frühzeit. Die Araber konnten dabei von älteren Übersetzungen hellenistischer Werke ins Syrische profitieren. Die Verwandtschaft semitischer Sprachen erleichterte die sekundäre Übertragung ins eigene Idiom, bevor sich die arabischen Gelehrten selbst an die griechischen Originale trauten. Andererseits erreichten sie die Werke der Alten über mittelpersische Versionen.

    In der Philosophie waren sie so gründlich, dass sie im 10. Jahrhundert über den ganzen Aristoteles verfügten und von Platon einige Dialoge in arabischer Sprache hatten. Auch Neuplatoniker, Stoiker und Neupythagoreer fanden ihr Interesse. Von den Medizinern, allen voran von Hippokrates und Galen, erstrebten sie erschöpfende Textcorpora in ihrer eigenen Sprache, in der Botanik schätzten sie Dioskurides, in den Naturwissenschaften im Übrigen Euklid, Archimedes und Ptolemaios. Wiederum ging die Aneignung der antiken Texte mit der Abfassung eigener Traktate einher.

    Ruhm der arabischen Wissenschaften

    Die Entfaltung einer freien Wissenschaft und Philosophie war allerdings im Kalifat von Bagdad auf Dauer unmöglich. Von jeher waren im Islam diejenigen Wissenschaften privilegiert, die der Kenntnis und dem Verständnis des Korans sowie des Rechts dienten. Man sprach geradezu von „islamischen Wissenschaften“, denen in dienender Funktion auch die philologischen Disziplinen zugeordnet waren, die sich mit arabischer Sprache befassten. Von ihnen streng getrennt waren die „fremden“ Wissenschaften, also die Lehren der heidnischen Griechen, die letztlich mit Erfolg bekämpft wurden. Spätestens in der Mitte des 11. Jahrhunderts ging deshalb das „goldene Zeitalter“ der islamischen Kultur in Bagdad zu Ende.

    Zur gleichen Zeit hatten die von Arabern übersetzten, kommentierten und selbstständig fortentwickelten Lehren griechischer und fernöstlicher Gelehrsamkeit das Interesse der westeuropäischen Gelehrten geweckt. Im muslimischen Spanien und im normannischen beziehungsweise staufischen Unteritalien traten die Herrscher und Fürsten als Patrone der Wissenschaft in Erscheinung. In Andalusien bildeten die Muslime auch Schulen aus, die sich auf bestimmte Fächer oder Gebiete konzentrierten. So war Sevilla im 12. Jahrhundert ein Schwerpunkt für aristotelische Philosophie. Im Allgemeinen betätigten sich die Gelehrten aber als Philosophen, Theologen, Naturwissenschaftler und sogar Poeten zugleich. Unerfüllter Erkenntnistrieb machte sie auch mobil, so dass sie „aus Liebe zur Wissenschaft“ in den Orient reisten und dabei bis zum mongolischen Observatorium in Aserbaidschan vorstießen.

    Der Ruhm der arabischen Wissenschaften in Spanien verbreitete sich andererseits bis nach England. Einer, der „nach seinem Vermögen die Studien der Araber durchdringen“ wollte und dabei vor allem an Astronomie-Astrologie und an Mathematik dachte, war Adelard aus Bath. Er hatte an Schulen in der Normandie und an der Loire seine Ausbildung in den Sieben Freien Künsten (studia liberalia) erfahren und war dann weitergezogen, über die französischen Bildungszentren Tours und Laon nach Salerno und Sizilien sowie bis nach Antiochien in Syrien. Adelard übersetzte 1126 die astronomischen Tafeln des al-Khwarizmi und übertrug erstmals die „Elemente“ des Euklid (eine Zusammenfassung der bis etwa 280 v.u.Z. entstandenen Arithmetik und Geometrie) vollständig vom Arabischen ins Lateinische. Daneben verfasste er auch eigene Abhandlungen, die zum Beispiel den mathematisch-astronomischen Geräten Abakus und Astrolab gewidmet waren.

    Wie Adelard suchten auch andere weitgereiste Männer das christliche Spanien auf, um die Schätze Griechenlands, Indiens, Persiens und des Islams ins Lateinische zu übertragen. So wenig über den Lebensweg der Wissbegierigen bekannt ist, lässt sich erkennen, dass sie aus vielen Ländern des westlichen Europas kamen, darunter wohl auch aus dem römisch-deutschen Reich. In Toledo, Barcelona und verschiedenen Orten des Ebrotales bildeten sich Zentren der Übersetzungstätigkeit aus, an denen sich Muslime und Juden den christlichen Gelehrten zur Verfügung stellten.

    Manchmal formulierte ein Christ den lateinischen Text zwar direkt nach der arabischen Vorlage, meist aber bildete er ein Team mit Anderen. Dann pflegte der erste Gelehrte das arabische Wort laut in die Volkssprache zu übertragen und ein zweiter darauf die lateinische Version niederzuschreiben. Der sich der Landessprache bediente, war oft ein Jude, der andere ein Christ, typischerweise ein Kleriker. Trilinguale Juden, die Hebräisch, Arabisch und eine der romanischen Sprachen beherrschten, spielten eine Schlüsselrolle. Der Prozess der Aneignung arabischer Literatur durch die Lateiner vollzog sich freilich nicht bloß durch Übersetzung, sondern wie bei den Arabern in Bezug auf die Griechen auch durch Zusammenfassung, Ergänzung und selbstständige Fortentwicklung der vorgelegten Texte.

    Ähnlich wie im muslimischen Spanien war auch in Sizilien unter christlichen Herren die Wissenschaft höfisch bestimmt. König Roger II. ließ beispielsweise den arabischen Geographen al-Idrisi nach jahrzehntelangen Forschungen und ausgedehnten Exkursionen eine aufwändige Weltkarte erstellen. Unter einem seiner Nachfolger wurden auch hier Werke des Aristoteles und der ganze Platon übersetzt. Die Bibliothek in Syrakus soll die Werke der Weisheitslehrer Heron, Anaxagoras, Aristoteles, Themistios und Plutarch sowie der Naturwissenschaftler wie Euklid umfasst haben.

    Kaiser Friedrich II., der Nachfolger der normannischen Herrscher von Sizilien, suchte den Kontakt mit dem Kaufmann und Mathematiker Leonardo von Pisa, der auf seinen Handelsreisen unter anderem nach Ägypten und Syrien immer wieder andere Gelehrte aufsuchte, um sein Wissen zu ergänzen. Durch sein „Buch über den Abakus“ machte er seinen Landsleuten das Ziffernrechnen bekannt und brachte ihnen dessen praktische Vorteile im Geschäftsleben mit zahlreichen Beispielen aus arabischen, byzantinischen und lateinischen Quellen nahe. In Friedrichs Umgebung wurde unter anderem auch die Tierkunde des Aristoteles aus einer arabischen Fassung ins Lateinische übersetzt, die der Kaiser für sein eigenes „Falkenbuch“ benutzte.

    Christliche Pilger nach Santiago de Compostela oder nach Rom und sonstige Reisende verbreiteten den Ruhm der neuen Wissenschaft und die Kenntnis der latinisierten Schriften der Griechen und Araber im ganzen Westen. Besonders in den französischen Kathedralschulen, die ihrerseits Studierende auch aus Deutschland anzogen, blühte die Gelehrsamkeit auf. In Chartres beispielsweise konnten die lateinischen Dichter und Schriftsteller der Antike ebenso studiert werden wie die griechisch-römischen Philosophen und Naturwissenschaftler. Nicht zuletzt erregten aber die muslimischen Autoren selbst Aufmerksamkeit, denn die Araber galten als „die Philosophen“ schlechthin. Avicenna, dessen eigentlicher Name Ibn Sina war, Arzt, Physiker, Philosoph, Jurist, Mathematiker, Astronom und Alchemist aus Persien, stand als Autorität neben Aristoteles. Indem sie den Lateinern eine völlig neue Grundlage der Wissenschaft zugänglich machten, wurden die Araber im hohen Mittelalter zum zweiten Mal zu Geburtshelfern Europas.

    Der Ort, an dem die Wissenschaft jetzt zur Entfaltung kommen sollte, war freilich eine rein lateinische Einrichtung: die Universität. Von Hohen Schulen dieser Art, etwa der in Paris mit ihren Schwerpunkten auf Philosophie und Theologie, waren Muslime und Juden fast vollständig ausgeschlossen. Ebenso hatten spätere Pläne zur Einrichtung von Arabisch- oder Hebräischlehrstühlen an Universitäten keinen durchschlagenden Erfolg. Das gemeinsame Bemühen von christlichen, muslimischen und jüdischen Übersetzern um das rechte Verständnis der alten griechischen und neuen arabischen Texte im 12. oder auch im 13. Jahrhundert hatte keine transkulturelle Arbeitsform von Dauer begründet.

    Beginnende Entzweiung

    Als die arabischen (oder berberischen und syrischen) Muslime aus Spanien und Italien vertrieben waren, drangen ihre türkischen Glaubensgenossen auf dem Balkan nach Europa vor, ohne einen gleich starken Einfluss auf die Christen zu gewinnen. Im Gegenteil trieben die osmanischen Eroberungen beide Religionsgruppen auseinander. Sultan Mehmed II. beanspruchte als Eroberer von Konstantinopel (1453) das Erbe der römischen Imperatoren und fühlte sich als Rächer der Trojaner an den Griechen. Sein Volk nämlich, die Türken (Teukrer), hielt man seit dem frühen Mittelalter für Abkömmlinge jener von Homer besungenen Helden, welche die Achaier einst an der Küste Kleinasiens besiegt haben sollen. Als Nachkommen des Aeneas und anderer Überlebender und Flüchtlinge galten aber auch die Römer selbst sowie fast alle Völker Europas, darunter die Franzosen, Engländer und Deutschen. Mehmeds Wunsch, sich dieser europäischen Völkerfamilie zuzugesellen, ja an deren Spitze zu treten, wiesen freilich gelehrte Lateiner sofort zurück. Diese beklagten den Verlust Konstantinopels als einer Stadt Europas und einen Teil „unseres Vaterlandes“, zu dem man die erobernden Osmanen nicht mehr zählen wollte. Der Humanist Enea Silvio Piccolomini, später als Papst Pius II. bekannt geworden, hat viel Mühe auf den Nachweis verwandt, dass „Teukrer“ (Trojaner) und Türken nicht identisch seien.

    Mit dem Fall von Byzanz begann sich das westliche, christliche Europa von den Türken abzugrenzen und diese von dem Kontinent auszuschließen. Die weiteren militärischen Erfolge von Mehmeds Nachfolger Süleyman dem Prächtigen, der Belgrad und Rhodos einnahm, die Ungarn entscheidend schlug (1526) und erst vor Wien scheiterte (1529), trug weiter zu der Entzweiung bei. Der deutsche Reformator Martin Luther erkannte in „dem Türken“ den „Erzfeind Christi“ und rief seinen Gott um Hilfe an: „Beweis dein Macht, Herr Jhesu Christ, der du Herr aller Herren bist, beschirm dein arme Christenheit, dass sie dich lob in Ewigkeit.“

  8. Die Musels – und Leo DiCaprio ist offensichtlich einer – glauben ja diesen Mist tatsächlich, densie da verzapfen. Sollen sie. Sie vergessen aber dabei, dass sie ein ungebildetes Pack sind, das vom Steuerzahler alimentiert wird. Es wird der Tag kommen, an dem wieder Viehwaggons durch Deutschand rollen und diese ganzen vorlauten und dummen Museldeppen samt ihren Verhätschelern aus der Politik wegschaffen.

  9. Ich finde man sollte mit subtilen Mitteln – genau wie der Joode gegen uns Deutsche vorgeht – gegen Jooden und Moslems vorgehen. Beispielsweise darf man ja nicht mehr so grüßen, wie John F. Kenndy in seiner Studentenzeit in Deutschland gegrüßt hat und es freudig seinen Freunden in Übersee erzählt hat, dass es ihm gefällt, dass die Deutschen mit dem Namen des Kanzlers grüßen. Heil kann man sowohl zur Begrüßung als auch zum Abschied sagen und ist von der Wortbedeutung her mit dem französischen „salut“ gleichzusetzen, das ebenfalls so verwendet werden kann.

    Heute traut sich kaum jemand mehr auch nur mit Heil grüßen, so sind die Deutschen durch subtile Mittel der Feinde eingeschüchtert. Natürlich müssen wir erst mal Vollidioten aus politischen Ämtern verbannen, die z. B. behaupten der Islam gehöre zu Deutschland, aber Schlesien und Ostpreußen nicht! Doch dann sollte man nicht mit Viehwaggons meiner Meinung nach vorgehen, sondern eben z. B. die Burka verbieten, dann Kopftücher im öffentlichen Raum und dann die Beschneidung von Kindern u. s. w. Schön langsam Schritt für Schritt. Natürlich muss es auch hohe Haftstrafen für die ganze Famlie geben, die irgend eine Frau dazu gebracht hat ein Kopftuch zu tragen. Ein Kopftuch in der Öffentlichkeit muss einen Aufschrei auslösen, wie eine Hakenkreuzfahne am Rathaus einer Stadt es heute tun würde.

    Nur mit subtilen Mitteln, wie z. B. auch der Streichung von Sozialhilfe für Ausländer und die Abhängigkeit der Höhe der maximalen möglichen Sozialhilfe von der Höhe der geleisteten Beiträge von Verwandten. Zuwandererkinder müssen separat in Schulen gehen, so sie keinen Islam huldigen dürfen und Allah schon beim Betreten des Gebäudes in der Früh als Volltrottel zu bezeichnen ist. So kommen wir weiter, denn wenn man gleich mit Viehwaggons – einer durchaus effizient auf den ersten Blick erscheinenden Methode – vorgeht, dann schreien zu viele auf!

    Es ist so wie eben mit dem Frosch der im Wasser bleibt, wenn es langsam wärmer wird und der bleibt auch wenn es schon kocht und er damit selbst gekocht wird. Schmeißt man in gleich ins kochende Wasser hüpft er heraus, das erleben wir ja auch bei aufrechten Bürgern in Mitteldeutschland, wo Asylantenheime in Gegenden plötzlich Feuer fangen noch bevor Asylantenpack einziehen kann. Dort sind die Bürger noch plötzlich geschockt. In Städten wie Frankfurt hingegen kochen die wenigen Restdeutschen schon längst in der Suppe der Jooden ohne es mitzubekommen und es können noch mehr Asylanten von den größten Verbrecherstämmen der Welt ungehindert zuziehen, die dann in ein paar Jahren den letzen Deutschen den Kopf abschneiden und sich deren Erarbeitetes nehmen.

  10. Es wäre sowieso das beste Mittel gegen diese ganzen mohamedanischen Ausländer: Einfach die Sozialhilfe abschaffen. Dann wäre dieses nutzlose Pack innerhalb von drei Wochen verschwunden. Wenn wir wieder einmal einen richtigen Kanzler haben, wird das auch so kommen.

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