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STAHLKOLOSS RU 800 S



177 Meter lang, 650 Tonnen schwer: Ein österreichischer Gleisbauzug verlegt zwei Kilometer Schienen an einem Tag. Der Koloss erledigt alles „aus einer Hand“ – von den Schwellen bis zum Schotter.

Am „Bug“ des Zuges werden die alten Schienen gelöst, die Schwellen aus dem Boden gehoben und der Schotter aufgenommen. Über Fließbänder und Siebanlagen wird dieser dann gereinigt und, vermengt mit neuem Schotter, wieder auf die Bahntrasse geschüttet. Zur Mitte des Zuges werden neue Schwellen gelegt, verschraubt und neue Schienen platziert. Am Heck des Schienenfahrzeuges bringen Richtanlagen diese dann auf die gewünschte Spurbreite. 200 Meter schafft der RU 800 S nach Herstellerangaben in einer Stunde, zwei Kilometer in einer 10-Stunden-Schicht.

2006 wurde der RU 800 S erstmals unter Realbedingungen eingesetzt. Die eigentliche Maschine ist 177 m lang und hat ein Eigengewicht von rund 650 Tonnen. Wie teuer der Zug in seiner Grundausführung ist, lässt das Unternehmen ungenannt.

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Ein Gedanke zu „STAHLKOLOSS RU 800 S“

  1. Eines der wenigen Gebiete wo die Ösis noch führend sind, ist der Gleisbau. Die Firma Swietelsky http://www.swietelsky.at/index.php?id=139 ist aber sehr ungeschickt und arbeitet mit viel zu wenig Schmiergeld. Die Schmiergeldregel besagt: Wenigstens 10 : 1 und du baust im Irak! So hat beispielsweise die rote Konkurrenz, die weniger effizient arbeitet, die Porr, ihre Aufträge im Iran für den Bahnbau an Land gezogen. Swietelsky ist da viel zu ängstlich und macht im Grunde wenig Geschäft, da man für Aufträge nicht richtig schmiert. Gesetze und Verträge sind in der EU übrigens für Konzere nicht binded!

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