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The Internet is for porn



Die Welt dreht sich ums Geschäft und das Internet ist da keine Ausnahme. „Sex sells“ gilt entsprechend auch in diesem Bereich. 40% aller Suchanfragen beziehen sich angeblich auf Pornos, was bedeutet, dass die Suchmaschinen wie Bing, Google und Yahoo viel Gewinn damit machen. Ein Video mit dem Titel „The Internet is for porn“ aus dem Jahr 2006 hat also auch heute noch seine Korrektheit.

Das Interesse an Pornos liegt darin begründet, dass Pornografie eine äußerst süchtig machende und befriedigende Sache ist und sich immer mehr zum Mainstream entwickelt. Evolutionär sind wir buchstäblich fest entschlossen, nach zwei Dingen zu suchen: Sex und Essen. Es ist erwiesen, dass Zucker und gesättigte Fette süchtiger machen als Kokain selbst, und es macht Sinn: Unser Gehirn hat keine Strukturen, die Kokain suchen, sie müssen jedoch dafür natürliche Belohnungen suchen (Sex, Essen und Schlafen).

Pornhub so beliebt wie Netflix

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Internetpornografie ist zu einer Epidemie geworden, Teenager weltweit berichten von einer verminderten Libido und Interesse an Sex / Beziehungen, Hardcore-Fetische sind immer beliebter, wie Analysen zeigen. Glaubwürdig erscheinende Statistiken legen nahe, dass etwa jede siebte Websuche für Pornografie bestimmt ist. Dies ist nicht trivial – aber es bedeutet natürlich, dass sechs von sieben Websuchen dies nicht sind. Die meistbesuchte Pornografie-Website – Pornhub – ist ungefähr so beliebt wie Netflix und Instagram. Das ist ziemlich beliebt und immer noch genug, um beim Check-In den 28. Platz der beliebtesten Websites der Welt zu belegen.

Dabei haben Pornos ihren Ursprung in der VHS Welt. In den späten 1970er Jahren waren die meisten Videokassettenverkäufe pornografisch. Innerhalb weniger Jahre war die Technologie für Leute erschwinglicher, die Familienfilme ansehen wollten – und als der Markt für Videokassetten in andere Bereiche expandierte, schrumpfte der Anteil der Pornos. Ähnliches gilt für das Kabelfernsehen – und natürlich für das Internet.

Auch dort begann der Aufstieg der Pornos mit sogenannten Thumbnail Galleries, welche Bilderserien im Hardcore Bereich darstellten, lange bevor es Videos gab. Ältere Leser werden sich vielleicht daran erinnern, dass das Herstellen einer Verbindung mit einem DFÜ-Modem und das anschließende Tuckern der Telefongebühren durch eine Datei, die heutzutage mit einem Fingerschnipp heruntergeladen wird, zu einem getrübten Erleben von Pornos geführt haben. Inzwischen ist die Brandbreite aber so hoch, dass Pornos ohne Probleme in HD gestreamt werden können. Ein Medium hält sich bis heute allerdings hartnäckig: Das Telefon. Auch heute gibt es noch Seiten wie www.handytelefonsexhotline.com, die echten Telefonsex mit echten Frauen anbieten, ganz klassisch per Hotline – fast schon ein Relikt aus alten Zeiten.

Auch kritische Stimmen sind hinreichend vertreten. Die Realität ist, dass die schädlichen Auswirkungen von Pornos kein Geheimnis mehr sind und regelmäßig neue Probleme entdeckt werden. Die Wissenschaft und Forschung zu Pornos und deren Konsum gibt es schon seit Jahren, und Tausende von Menschen, darunter auch Pornodarsteller, haben darüber gesprochen, wie Pornos ihr Leben und ihre Beziehungen ernsthaft beschädigt haben.

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